Archiv der Kategorie 'Musik'

Mir fällt gerade keine passende Überschrift ein. Egal. Hauptsache Frühling.

We are Crystal Fighters

We make fast dance music with Basque instruments, synthesizers, and our voices. (via)

Irre, sexy, cool. Das Album läuft seit einer Woche auf Dauerrotation. Es sollte uns über die letzten kalten Wochen helfen.


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Geht ebenfalls gut ab: „Xtatic Truth“ (Youtube)

Eine musikalische Reise durch das Jahr Zwotausendzehn. Präsentiert von Ihrem freundlichen Blogbetreiber

Knallerei und Sperrholzplatten an den Haltestellen? Es muss Jahresende sein! Zeit die Tür zu verbarrikadieren und bei einer lauwarmen Tasse Club Malte das Jahr Revue passieren zu lassen. (mehr…)

Zehntausendhundertzwanzig mehr als du denkst

Schwefelgelb – „Alle Sterne“

The Hundred In The Hands – Commotion

Commotion – The Hundred in the Hands from DANIELS on Vimeo.

FM Belfast

Nett.

Underwear by FM Belfast from Daniel Scheinert on Vimeo.

(via)

Schall und Wahn (diesmal aber wirklich!)

Ich gebe zu: In Zeiten der 140er-Häppchen-Mentalität eine 30-Minuten-Playlist zu posten mutet leicht irrsinnig an, aber Sonic Youth sind eine der wenigen Gitarrenbands, die ich mir noch mit Begeisterung anhören kann. Und aus diesem Grund lasse ich sie hier und jetzt auftreten. Kleiner Tipp: Der interessierte Hörer sollte die Lautstärke ordentlich hoch drehen, die Clips sind trotz dichtem Sound etwas leise geraten. Aber wozu gibt es Verstärker?

Sonic Youth – Recorded live at Canal+ Studio 104 in Paris, FR on October 27, 2009


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Four Tet – „Sing“ (Live)


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Spring Break

Morgen ist kalendarischer Frühlingsanfang und aus diesem Grund lasse ich hier und jetzt ein paar heiße Puppen tanzen.

Good Shoes – „Under Control“ (aus dem kurzweiligen Album „No Hope, No Future“)

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Moritz von Oswald Trio vs. Pantha du Prince (war: Faschingsmus)

Letzte Nacht bekam ich Lust auf einen ordentlichen Rant. Ich lag neben meinem Bett auf irgendwelchen Stromkabeln und hatte mir vorgenommen, den ganzen debilen Närrinnen und Narrhalesen mal eins ans Knie zu nageln, so von wegen Fasching kommt ja eigentlich von Faschismus (haha!) und warum rosa Elefanten sturz betrunken neben das Kölner Bahnhofsklo kotzen. So auf dem Niveau sollte das passieren. Olympia und Westerwelle hätte ich auch noch irgendwie eingebaut, denn dies sind zwei weitere Sachen, mit denen ich rein gar nichts anzufangen weiß. Doch dann hörte ich Pantha du Prince statt Slayer und der ganze Ärger war weg. Einfach weg. Ich rief mir Bilder von opulenten Prunksitzungen vor mein inneres Auge, bei denen Westerwelle lauthals den Thrill einer nachmittäglichen TV-Übertragung im Skilanglauf pries – doch es half nichts. Eine Wolke lähmender Toleranz breitete sich in mir aus und ich ließ das mit dem Rant bleiben.

Stattdessen lieber Musik. Morgen Heute Gestern Neulich Abend live im Centraltheater: Moritz von Oswald Trio und Pantha du Prince. Bei Moritz von Oswald ist es wie bei den abstrakten Malern, die mal kurz auf die Staffelei niesen und uns das als Kunst verkaufen wollen: Für einen Moment hat man das Gefühl, die wollen einen verscheißern. Sobald der Moment überwunden wurde bleibt ein silberner Beigeschmack von (in diesem Fall elektronischer) Avantgarde.


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Bei Pantha du Prince alias Hendrik Weber sieht die Sache schon etwas eingängiger aus. Im Kreuzer stand glaube was von „Glöckchentechno“. Lasse ich aus Zeitgründen mal so stehen.


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Delphic! Delphic! Delphic!

Seit vorgestern bis circa nächsten Dienstag ist das hier genau mein Ding.

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Ein Strauß bunter Melodien

2009. (mehr…)

Mein Herz im Herbst

Diesen Samstag geht es seit langer Zeit mal wieder in die Moritzbastei. Warum? Na wegen Sometree! Vor kurzem noch im Vorprogramm von Snow Patrol, nun wieder in kleineren Schuhen unterwegs. Das wird ein von heiligem Ernst erfüllter Abend, garantiert nicht dancefloortauglich, ohne Mitklatschrefrains, ohne eitles Getue und ohne kleine Mädchen in Arschquetschhosen. Bei letzterem bin ich mir aber nicht so sicher.

Früher spielte die mittlerweile in Berlin ansässige Band Hardcore, danach Post-Hardcore (klar) und jetzt Post-Emo-Post-Post-Hard-Emo-Bläsercore. Versuche, die Band in eine Schublade zu legen, sind schwer. Und eigentlich auch Unsinn. Der Sänger klingt zwar manchmal wie Sting, aber das soll uns hier und heute nicht groß stören. Ob Sägegitarren, Pianoflächen, Waldhornpassagen, Geigen oder virtuos gedroschene 5/3-keine-Ahnung-was-für-Takte: Die sprühende Liebe der Band zur Musik webt alles zu einem wundervoll emotionalen Krachklangteppich.

Anschließend: Dörty Däncing.

Sometree bei MySpace.

sometree – sink or swim from sometree on Vimeo.

Think less but see it grow (Blogparty)

Mein Gott, was liebe ich diese Band! Alle mal anfassen. Kommt, los, Rocco, Captain, Rundordner Foster und Schrankfuchs, wir tanzen! Ja, auch du, XXXXXX, ich weiß, du tanzt nicht gern, aber hier guckt doch keiner zu, also los, herkommen. So, fein, und nun lasst noch Spreeblick und Plutog in die Mitte, prima. Was, Heldenstadt will auch mittanzen? Na komm her Alter, uff‘m Dancefloor sind wa doch alle gleich. Hier, noch etwas Sonne für die Haare und Blumen für die Hose, kann es los gehn? Moment, ich starte den Song…


Phoenix – „Lisztomania“ (YouTube)

Auch schön: 1901. Wie eigentlich das ganze Album. Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese Band liebe?

Drenched in Blood

Merke: bei Turbonegro-Konzerten immer hinten stehen.

Turbonegro – „Drenched in Blood (D.I.B.)“ – YouTube

Röyksopp kommen wieder

Am 23. März (also bald) erscheint das neue Studioalbum der norwegischen Elektropopper Röyksopp. Und es kann nur toll werden. So toll wie das Video zur aktuellen Single „Happy up here“. Oder vielleicht noch toller. Falls toller, dann werde ich zum tollen Troll, der temperamentvoll trutzige Trolle transzendiert.

Aber hohe Erwartungen werden ja häufig zu Recht enttäuscht.

Happy Up Here from Röyksopp on Vimeo.

plus/minus made my day

Unfassbar tolle Band: plus/minus aus Brooklyn, New York. Diese Band hat nur einen Makel: den überaus blöden Namen. Doch was wiegt das schon gegen die wunderschöne Regenbogen-Rock-Musik? Fast nichts. Genau. Vor ein paar Wochen schon mal gehört und zwischendurch wieder vergessen. Jetzt nochmal rein gehört. Ich muss mich wiederholen: diese Band ist unfassbar. Ich höre gerade den Song „I‘ve been lost“ von der MySpace-Seite. Toller Krawall mitten drin, klingt wie MOB und am Ende wie Lounge-Music. Für den Frühling, für die Liebe, für den Aufbruch zu neuen Abenteuern in HiFi und LowFi und SciFi! Yeah!


plus/minus – „Snowblind“

Achtung, jetzt wirds eng:


plus/minus – „Unsung“

Breathe in for luck. Breathe in so deep.

Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.

Dashboard Confessional – „Hands Down“

White Winter Hymnal

Gerade eben das komplette Album durch gehört. Was soll man davon halten? Ich weiß es (noch) nicht. Nur eins steht fest: draußen liegt Schnee und in 69 Tagen ist Frühlingsanfang.

Fleet Foxes – „White Winter Hymnal“

Dutch Uncles

Ohrwurm of the week: Dutch Uncles – „Face In“.

Allein Allein

Typischer Fall von Song, der mir für genau einen Tag unheimlich gut gefällt. Danach wird er nerven. Aber was soll’s? Besser einen Tag als keinen Tag.

Video der Woche: Polarkreis 18 – „Allein Allein“

Foals

Irgendwie mag ich diese Band. Knackiger Sound und schickes Atompilzvideo. Was will man mehr?

Video der Woche: Foals – „Red Sock Pugie“

Sex On Fire

Video der Woche: Kings of Leon – „Sex on Fire“

Music makes me happy

Praise the Lord! Seit gestern funktioniert mein Freifunk wieder. Danke, lieber Freak! Wer und wo immer du auch bist – du hast gemacht, das ich wieder richtig surfen kann. Und dafür sollst du hier und heute hoch leben! Hey hey hey… Und da man das Glück nie all zu sehr heraus fordern sollte werde ich euch heute gleich 4 Musikclips unterjubeln. (mehr…)

Der letzte große Wal

Tomte höre ich immer noch sehr gern. Das neue Album „Heureka“ erscheint am 10.10.2008.

Video der Woche: Tomte – „Der letzte große Wal“

Klänge zum Balkon

Erst lief „Kling Klang“ von Keimzeit, dann die Klaus-Lage-Band mit „Tausendmal berührt“, danach kam Purple Schulz mit „Meine Tränen“ und dann Rio Reiser mit „König von Deutschland“. Bei allen Songs wurde leise mitgesungen. Was war dort los? Normalerweise schrubben hier Exploited und Konsorten durch den Innenhof. Um einer aufkeimenden Übelkeit entgegen zu wirken, strich ich sanft über meine Tomatenpflänzchen und ging rein. Ich hörte „Hexagram“ vom vorletzten (?) Deftones-Album und das rückte mich wieder etwas gerade. Danach musste ich wieder an diese beschissenen Evergreens vom Hof denken und das warf mich zurück in die 80er und 90er. Jahrzehnte des sehnsuchtsvollen Konsums! Auch ich als kleiner ehemaliger DDR-Bürger hatte eine Menge nachzuholen. Was wurde nicht alles angeschafft: Matchbox, Fahrräder, Computer, mehr Computer, Spiele, Mopeds, Autos, Turbokarten, Videorekorder, Festplatten, Joysticks. Ein schöner Haufen Schrott.

Wo ist das alles hin? Alles weg, aber ich bin noch da. Ich selbst bin die einzige Konstante in meinem Leben. Ich bleibe immer da. Wo ist mein tiefer gelegter BMW? Vielleicht verschifft nach Afrika, wo der Besitzer mir jetzt die Krätze an den Puller wünscht weil er mit dem Ding an jedem Huckel hängen bleibt. Wo ist mein Amiga 500 und mein Action Replay? Verschrottet in Indien? Wo ist mein Pegasus-Mountainbike? Wo sind meine Disketten, schön beschriftet und sortiert nach Demogruppen? Wo ist mein 2400er Modem, mit dem ich mir mal 30 Minuten lang ein 60 Kilobyte großes Star Trek Bild aus einer Mailbox gezogen habe? So schön wie Schrott.

Was zum Geier machen die verrückten Weber-Brüder? Der eine wird wahrscheinlich afghanische Frauen drangsalieren und der andere schreibt sich immer noch putzige Liebesbriefe mit seiner Brieffreundin. Mensch Jungs, gebt doch mal Gas. Ihr müsst weiter! Ihr wisst schon was ich meine: das Gaspedal vom Wartburg mal voll durchtreten! Wie damals, als ihr auf der B100 versucht habt, mich mit 150 zu überholen. Fast hättet ihr es geschafft.

Irgendwie vermisse ich euch. Ich ging wieder auf den Balkon.
Ein Flugzeug.
Und dann:

Stille.

Auch ein Evergreen (gehört in Österreich auf FM4 und seitdem ist das muffige Studentendisse-Image des Songs wie weggeblasen…):

Video der Woche: U2 – „New Years Day“

Ahhhhhhhhhhhhhhhh……….

Und nochmal: Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!!!!!
Ich möchte Alarma Man live sehen, und zwar sofort!

Video der Woche: Alarma Man – „This is not a Teaser“

Sonic Youth Sunday

Gerade las ich auf SPON einen recht amüsanten Artikel über das Øya Festival in Norwegen. Kleiner Teaser:

[…] Zwei Jahre später, 1993, wurde Euronymous dann von Varg Vikernes, Gründer des Black-Metal-Projekts Burzum, mit 26 Messerstichen ermordet. Alle Zeichen stehen also auf Verfall, auch für Front-Grunzer Attila Csihar, der die mit einem totem Schweinekopf und Teelichtern geschmückte Bühne in einer Art Ganzkörper-Müllsack aus Jute betritt. Dazu hat er sich eine welsartige Fischmaske auf den Kopf gesetzt und ist mit mehreren rohen Fleischstücken behängt.

Auch Sonic Youth haben dort gespielt. Bassistin Kim Gordon ist nun auch schon 55 und tanzt trotzdem noch im roten Kleidchen durch die Kante. Meinen absoluten Respekt.

Video der Woche: Sonic Youth – „Sunday“

Video der Woche: Song To Say Goodbye

Eigentlich sehr traurig. Erinnert mich an etwas.


Placebo „Song To Say Goodbye“

Urban Guerilla

Ab heute neu und immer Sonntags: mein Video der Woche (gähn). Das können alte oder neue Sachen sein, je nach persönlicher Befindlichkeit. Los gehts mit Primal Scream. Das neue Album „Beautiful Future“ erscheint am 1. August und sollte die Sonne gepflegt herbei rocken. Okay, das Video (nicht der Song!) ist ziemlicher Müll, aber mir gefallen die Schuhe der Frau.

Warum?
Das würde ich auch gerne mal wissen.


Primal Scream „Can‘t Go Back“