Sommerreise (I): Saaleck

Mit der Liebsten und dem Mitteldeutschen Verkehrsverbund im Saaletal. Am ersten Abend versuchen wir, die mit gebuchte Tischtennisplatte auseinander zu klappen. Nach endlosem Gezerre und Getrete steht mein Entschluss fest: Dieses Sportgerät muss brennen!

Ich besinne mich und hole doch lieber unsere Vermieterin die leider auch nicht weiter wusste („Wollen Sie wirklich jetzt noch spielen?“– „Ja! Nur wegen der Platte haben wir Ihr Haus gemietet!“). Sie holt ihren handwerklich versierten Schwager und der zieht einhändig an einem roten Hebel. Schmetterlingshaft und butterweich entfalten sich die grünen Platten. Nebenan blöken irgendwelche Schafe. Ich verliere 0:3.

Im Haus finden wir die Seebestattungsurkunde von Erich Maul sowie das Electronic Traumtelefon. Nachts möchte ich im Traum Erich Maul anrufen, aber am anderen Ende kommt nur Geblubber. Am nächsten Tag spazieren wir im Regen nach Himmelreich und beobachten vögelnde Schnecken im Gras. Klassischer Tantrasex.

Natürlich fragen wir, was denn die Oma für den einen Euro kochen würde. Klassischer Touristen-Nepp: Fettbemme.


3 Antworten auf „Sommerreise (I): Saaleck“


  1. 1 Nancylein 29. März 2012 um 18:52 Uhr

    und war schön in saaleck, stimmts?!

  2. 2 Katrin 29. März 2012 um 21:04 Uhr

    Na dann hat ja doch noch alles geklappt mit der Tischtennisplatte, nur gut das noch der handwerklich versierte Schwager kam.

  3. 3 Katrin 29. März 2012 um 21:07 Uhr

    Na dann hat ja doch noch alles geklappt mit dem Tischtennis, nur gut das es den hanswerklich versierten Schwager gab.

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