Mein Herz im Herbst

Diesen Samstag geht es seit langer Zeit mal wieder in die Moritzbastei. Warum? Na wegen Sometree! Vor kurzem noch im Vorprogramm von Snow Patrol, nun wieder in kleineren Schuhen unterwegs. Das wird ein von heiligem Ernst erfüllter Abend, garantiert nicht dancefloortauglich, ohne Mitklatschrefrains, ohne eitles Getue und ohne kleine Mädchen in Arschquetschhosen. Bei letzterem bin ich mir aber nicht so sicher.

Früher spielte die mittlerweile in Berlin ansässige Band Hardcore, danach Post-Hardcore (klar) und jetzt Post-Emo-Post-Post-Hard-Emo-Bläsercore. Versuche, die Band in eine Schublade zu legen, sind schwer. Und eigentlich auch Unsinn. Der Sänger klingt zwar manchmal wie Sting, aber das soll uns hier und heute nicht groß stören. Ob Sägegitarren, Pianoflächen, Waldhornpassagen, Geigen oder virtuos gedroschene 5/3-keine-Ahnung-was-für-Takte: Die sprühende Liebe der Band zur Musik webt alles zu einem wundervoll emotionalen Krachklangteppich.

Anschließend: Dörty Däncing.

Sometree bei MySpace.

sometree – sink or swim from sometree on Vimeo.


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